Zweitausendsiebzehn


Eine kleine Tradition, die nun mehr ins vierte Jahr geht: Ich wage einen Blick ins vergangene Jahr (auch in meinem Beitrag von 2016) und versuche mich an einen Ausblick in das noch junge Jahr 2017.

Was war 2016 los?

2016 war zum Großteil von meiner Masterarbeit geprägt. Sie hat mich viel Zeit und Energie gekostet und da ich nebenher noch mehrere Hilfsjobs an der Uni hatte, musste die Fotografie deutlich zurückstehen. Aber hey, alles ist gut gegangen. Ich habe mir Geld für eine neue Kamera erarbeitet und mein Studium auch erfolgreich abgeschlossen. :)

Im März hatte ich meine treue 50D verkauft und griff für alles Digitales auf meine erste Spiegelreflex, die elf Jahre alte 350D, zurück. Der Plan war nach Abschluss meines Studiums eine Vollformatkamera, die Sony Alpha 7 II, zu kaufen. Pläne ändern sich. Seit Dezember habe ich nun eine 5D Mark II, das Ziel Vollformat ist also erreicht. ;)
Aber bis jetzt ist der Systemwechsel nur herausgeschoben..

Und anders als vermutet (oder sogar befürchtet?) überwintere ich nun doch noch einmal in Greifswald.

Und nun, 2017?

Bewerbungen werden fleißig geschrieben und das deutschlandweit. Wo es mich am Schluss hin verschlagen wird, kann ich aber noch nicht mal erahnen. Ich muss mich – wie so oft – überraschen lassen.

Fotografisch hoffe ich mal wieder auf neuen Input, auch wenn ich bestimmt nicht mehr Zeit finden werde.
Ende 2016 bin ich an einen Jobo Colorprozessor gekommen, nun fehlt mir nur noch eine passende neue Dose (2520, hat wer eine übrig?! ;D) und ein bisschen Chemie und ich starte mit der eigenen Farbentwicklung. Da freue ich mich wirklich sehr drauf! :) Zudem habe ich endlich die Möglichkeit meine Mittelformatfilme gut zu digitalisieren.

Das mit den Vorsätzen habe ich im Großen und Ganzen ja aufgegeben. Es wird sich schon alles irgendwie fügen. ;)


Eine Anmerkung zu den Bildern im Beitrag:

Am 2. Januar war ich in der Haard, einem Waldgebiet am Rande des Ruhrgebiets/ vor den Türen des Münsterlands, unterwegs. Die Nacht zuvor hatte es geschneit und der wunderbare Sonnenschein brachte alles wieder langsam zum Schmelzen. Man kann sehr unterschiedliche und kuriose Waldbilder in der Haard antreffen: Von Kiefernforsten mit zerfahrenen Rückegassen, über junge Buchenwälder hin zu Flächen mit amerikanischen Mammut- oder Riesen-Lebensbäumen.

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